Unglückliche Niederlage mit dem Schlußpfiff

Beim letzten Heimspiel gegen unseren Nachbarverein aus Gröbenzell zeigten unsere Damen eine gute und kämpferische Leistung. Das Spiel war ausgeglichen und hatte ein sehr hohes Tempo. Beide Mannschaften hatten pro Halbzeit wirklich 25 – 30 Angriffe. Dass dabei natürlich einige technische Fehler nicht ausbleiben, versteht sich von selbst. Unterm Strich war es aber ein gutes Bayernligaspiel.

 

Stetig wechselte die Führung und keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzten. Mal führten die Damen und dann mal wieder die Gäste. Dies blieb auch bis kurz vor Ende der 1. Halbzeit. Durch drei „Fahrkarten“ im Angriff wurde dann kein Tor mehr erzielt und der HCD konnte so mit 11 – 14 in Führung gehen!

 

Nun hieß es dran bleiben um wieder ins Spiel zu kommen. Und durch eine sehr starke Phase zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Neuaubingerinnen den Druck und konnten nun Tor für Tor aufholen und wieder mit zwei Toren in Führung gehen! Das Spiel blieb spannend und absolut ausgeglichen. Gröbenzell kam wieder heran und so stand es dann zwischenzeitlich 22 – 22! Fünf Minuten vor Ende der Partie konnten sich die Gäste mit 22 – 24 absetzen. Nun wehrten sich die Damen erneut und konnten das Spiel erneut drehen und gingen eine Minute vor Schluss tatsächlich mit 26 – 25 in Führung. Gröbenzell war nun im Angriff und glich leider zum 26 – 26 aus. Es war nun noch eine halbe Minute zu spielen und es wurde die fällige Auszeit genommen. Die Damen sollten das Spiel herunter spielen und erst kurz vor Schluss zum Abschluss kommen, denn ein Punkt wäre im Abstiegskampf Gold wert. Aber leider kam es anders. Der Ball wurde 10 Sekunden vor Ende im Angriff vertendelt und Gröbenzell setzte zum letzten Gegenstoß an. Leider wurden die gegnerischen Spielerinnen dabei nicht entscheidend gestört und so mussten wir enttäuschender Weise eine Sekunde vor Schluss den Siegtreffer für den HCD hinnehmen. Dass die Spielerin von Gröbenzell, nachdem sie an neun Meter gestellt wurde, danach noch vier Schritte machen durfte passte zur etwas einseitigen Pfeifkunst der Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit. Auch lag dann besagte Spielerin noch beim Torwurf mit dem Knie auf der Linie. Aber auch dies wurde von den Schiris übersehen. Schade, denn einen Punkt hätten wir wirklich verdient.

 

Dass wir den Ball noch abgegeben haben, liegt sicherlich noch an der fehlenden Erfahrung in manchen Spielsituationen, aber das Tor hätte nie und nimmer zählen dürfen.

 

Nun heißt es Kopf hoch und diese Niederlage als Lerneffekt zu nutzen. Mit dieser heutigen Leistung werden doch dann hoffentlich irgendwann die Punkte auch mal bei uns bleiben.

 

Es spielten:

 

Im Tor: Gabriela Sperduto und Marion Eckl,

 

Im Feld: Ursula Zeitler, Karin Lux, Karin Wehle, Stefanie Wehle, Veronika Stürzer, Franziska Stürzer, Melanie Fiedler, Michaela Fiedler, Marlies Binsteiner, Sonja Manke, Katharina Spohrer und Katrin Vetter